Normalerweise ab etwa 12 Monaten
Üblicherweise wird vor 12 Monaten kein Saft angeboten. Danach nur 100% Fruchtsaft in kleiner, verdünnter Menge. Saft und andere süße Getränke über den Tag oder aus dem Fläschchen umspülen die Zähne mit Zucker; biete sie aus dem Becher und zu einer Mahlzeit an. Gesüßte Saftgetränke und fruchtaromatisierte Getränke lässt man besser weg.
In diesem Alter wird Saft in der Regel nicht angeboten. Ganze Frucht, zerdrückt oder in weichen Stücken, bietet denselben Geschmack mit den Ballaststoffen und ohne den konzentrierten Zucker des Safts. Wasser und Milchmahlzeiten decken ab, was ein Baby trinken muss.
Biete stattdessen die Frucht selbst an: feines Püree oder weiche, fingerlange Streifen, die sich zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen.
Saft ist vor dem ersten Geburtstag weiterhin kein alltägliches Getränk. Weiche Fruchtstücke bleiben der bessere Weg, den Geschmack der Frucht zu geben, und Wasser zu den Mahlzeiten deckt den Durst.
Kleine weiche Fruchtstücke, etwa 1 cm, oder zerdrückt. Halte die Getränke bei Wasser und Milchmahlzeiten.
Wird nach dem ersten Geburtstag Saft angeboten, gibt man üblicherweise nur 100% Fruchtsaft, in kleiner Menge, verdünnt, aus einem offenen Becher oder Strohhalmbecher und zu einer Mahlzeit statt über den Tag verteilt zu trinken. Ganze Frucht gibt weiterhin mehr bei weniger Zucker.
Ein kleiner Schuss 100% Saft im Becher, mit Wasser verdünnt, zu einer Mahlzeit. Nicht aus dem Fläschchen und nicht als Hauptgetränk.
Die meisten Babys können Saft ab etwa 12 Monaten probieren, sobald sie Anzeichen von Bereitschaft zeigen. Sieh dir oben die Zubereitung und die Stückgröße an, bevor du beginnst.
Saft gilt als Lebensmittel mit geringer Verschluckungsgefahr, wenn es in altersgerechter Größe und Konsistenz serviert wird. Halte dich an die oben beschriebenen Schnittgrößen und bleib beim Essen immer in der Nähe.
Saft gehört nicht zu den wichtigsten Lebensmittelallergenen. Jedes neue Lebensmittel kann trotzdem eine Reaktion auslösen — beobachte dein Baby bei den ersten Malen.
Allgemeine informative Inhalte, keine medizinische Beratung. Sprich bei der Einführung neuer Lebensmittel immer mit deinem Kinderarzt, besonders wenn dein Baby gesundheitliche Probleme oder familiäre Allergien hat.
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