Normalerweise ab etwa 6 Monaten
Rohe Fenchelknolle ist knackig und faserig, was für ein Baby eine Erstickungsgefahr darstellt. Koche sie, bis eine Gabel mühelos hindurchgleitet, oder hoble bzw. reibe die rohe Knolle fein. Entferne den harten Strunk und lange Fasern und vermeide rohe Stücke, Scheiben oder Stäbchen, bis dein Kind gut kaut, meist um das 4. Lebensjahr.
Fenchel hat einen milden, süßen Anisgeschmack und wird beim Kochen seidig. Dämpfe, röste oder schmore die Spalten, bis eine Gabel ohne Widerstand hindurchgleitet, und reiche ihn dann als weiche fingerlange Stücke oder zerdrücke ihn zu Brei. Entferne den harten Strunk und die faserigen äußeren Schichten. Lass rohen Fenchel vorerst weg, da seine knackige Textur für ein Baby schwer zu bewältigen ist.
Sehr weich gekocht als fingerlange Stücke oder zerdrückt; Strunk und Fasern entfernt.
Koche den Fenchel weiterhin weich und biete ihn in kleinen mundgerechten Stücken an, während sich der Pinzettengriff entwickelt, oder reibe etwas rohe Knolle fein in ein Gericht. Gekochte Stücke sollten weiterhin gabelweich sein, und roher Fenchel bleibt fein gerieben, nicht in knackigen Scheiben oder Stäbchen.
Kleine weich gekochte mundgerechte Stücke oder roh fein gerieben.
Reiche den Fenchel weich gekocht in mundgerechten Stücken oder fein gerieben und in kleinen weichen rohen Streifen. Roher Fenchel in Scheiben oder Stäbchen ist ohne Backenzähne noch schwer zu kauen, schneide ihn deshalb klein. Auch dünne gekochte Stäbchen eignen sich gut.
Weich gekochte mundgerechte Stücke oder dünne gekochte Stäbchen; roh fein gerieben.
Die meisten Babys können Fenchel ab etwa 6 Monaten probieren, sobald sie Anzeichen von Bereitschaft zeigen. Sieh dir oben die Zubereitung und die Stückgröße an, bevor du beginnst.
Fenchel birgt für Babys eine mittlere Verschluckungsgefahr. Halte dich an die oben beschriebenen altersgerechten Schnittgrößen und Konsistenzen und bleib beim Essen immer in der Nähe.
Fenchel gehört nicht zu den wichtigsten Lebensmittelallergenen. Jedes neue Lebensmittel kann trotzdem eine Reaktion auslösen — beobachte dein Baby bei den ersten Malen.
Allgemeine informative Inhalte, keine medizinische Beratung. Sprich bei der Einführung neuer Lebensmittel immer mit deinem Kinderarzt, besonders wenn dein Baby gesundheitliche Probleme oder familiäre Allergien hat.
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